Zusammenfassung meines Lebens (1)

Damals im Kindergarten war ich immer allein. Ich hatte nur drei Freunde. Zwei von ihnen glaubten mir nie, wenn ich was erzählte, obwohl ihre Geschichten viel skurriler waren, als meine. Dennoch hatten wir auch Spaß zusammen. Der dritte Freund hatte mit den anderen beiden nichts zu tun. Er war Epileptiker und ich glaube auch, dass man das eine erste Beziehung nennen kann, bzw. Sandkasten-Liebe. Er war ein Jahr jünger als ich und als ich dann in die Schule musste viel der Abschied sehr schwer. In der Grundschule hatte ich dann gar keinen mehr. Keiner wollte mit mir spielen. Als mein Bruder zur Schule kam, spielte ich ab und zu mit ihm, aber das wollten die Lehrer nicht, jedenfalls seine Klassenlehrerin wollte das nicht und als er dann Freunde hatte, habe ich mich auch nicht mehr zu ihm hingetraut. Hier wurde mir auch klar, dass ich nebenbei noch schüchtern war. In der Gesamtschule dann blieb ich ein schüchterner Außenseiter. Jedoch wurde ich hier irgendwann von Zeit zu Zeit selbstbewusster, was ja auch von der Schulpsychologin gefördert wurde. Als meine Mitschüler dann zunehmend den Bach runter gingen in ihrer Jugend, wurde ich auch selbstbewusster, aber richtige Freunde blieben aus. So ab der 9. oder 10. Klasse begann ich mich für Punk zu interessieren. Hier erkannte ich, dass ich einfach nur anders bin. Ich denke anders als die anderen und das können sie nur schlecht verarbeiten. Ich folge keinem Trend und versuche nicht einmal "cool" zu sein, also werde ich zum Außenseiter gemacht. Aber inzwischen bin ich stolz drauf, anders zu sein. Anders als dieser nervige Mainstream. In der Oberstufe dann verliebte ich mich das erste mal nach langem wieder richtig (Wir sind fast 2 Jahre zusammen). Auch dadurch schöpfte ich immer mehr Selbstvertrauen. Er war aber auch nicht auf meiner Schule, sondern lebte im 500km entferntem Schleswig-Holstein. Wir lernten uns auf einem Festival kennen in Mülheim. In der 12. Klasse hatte ich dann mit einem Mädchen viel Unterricht und wir freundeten uns an. Wir sind beide verrückt und anders als die anderen. Auch wenn wir unterschiedliche Interessen haben, sind wir gute Freundinnen, auch wenn wir nicht die besten sind. Immer größer wurde/ wird mein Selbstvertrauen. Ich bin aber dennoch ziemlich ruhig und still, aber ich rede etwas und vertrete meine Meinung, auch wenn der Mainstream nicht immer mit mir teilt. Auch Selbstgespräche führe ich. Das hilft mir beim denken. Allein nur denken ist ja auch öde.

23.7.14 20:24, kommentieren

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Irgendwas Episch-Ähnliches

Ich bin gerne anders.
Oft bin ich merkwürdig und die Menschen sehen mich merkwürdig an, teilweise auch abwertend.
Früher hat mich das verletzt und ich war dann einige Stunden beleidigt, aber heute ist es anders.

Ich habe erkannt, dass ich anders bin und es schon immer war. Ich habe erkannt wie wertvoll Individualität ist. Ich bin was EIGENES! Was Besonderes. Ich bin individuell.
Irgendwie bin ich ein Teil der Gesellschaft, aber ich will mich davon abgrenzen, aber allein will ich auch nicht sein.

Ich habe ein anderes Weltbild, als die meisten anderen und oft werde ich gar nicht oder missverstanden.
So versuche ich Abstand zu halten und nur da den Kontakt zu halten, wo ich weiß, dass diese Menschen einige meine Ansichten teilen und man auch mal über Patzer lachen kann ohne gleich mit verachtenden Blicken gestraft zu werden!

Das Leben ist dennoch manchmal hart, aber man muss nach vorn schauen - Kein Blick zurück!
Nicht an der Vergangenheit verzweifeln, sondern es beim nächsten mal besser machen!
Und es ist egal, ob andere zufrieden sind, ICH selbst muss mit mir und meinem Leben zufrieden sein!

2.7.14 19:49, kommentieren